Wollenweber

Dieter Wollenweber hat 1972 die Herstellung seiner einzigartigen Fassungen mit dem Naturmaterial „Schildpatt“ begonnen. Als 1982 ein neues Artenschutzabkommen in Kraft trat, war dies nicht mehr möglich und das Schildpatt wurde vom Büffelhorn abgelöst. Dieser Moment war der Startschuss der Ära Büffelhorn.

Dieses außergewöhnliche Material hat viele Vorteile gegenüber herkömmlicher Rohstoffe die durch Menschenhand geschaffen werden.

Naturhorn ist allergiefrei, hat ein sehr geringes Gewicht, hinterlässt ein angenehmes Gefühl auf der Haut, welches das Tragen der Fassungen umso angenehmer macht.  Dies ist nur ein Teil der vielen Vorzüge: Horn ist auch ein unsterblicher Rohstoff. Dies bedeutet, dass hingegen der heutigen „Wegwerf-Mode“, nach Jahrzehnten eine Reparatur des Horns weiterhin möglich ist.

Hornfassungen sind von Hand gearbeitete Unikate; jede ist einzigartig. Man kann anhand der Farbgebung, der Oberflächenbeschaffenheit und den spezifischen Merkmalen des Gestells auf den Ursprung des Materials und deren Herkunft schließen. Zum Beispiel sind die typischen Farben des indischen Wasserbüffels braun-weiß, braun, schwarz und schwarz-weiß.

Und für alle Tierliebhaber gilt: „Horn ist ein Nebenprodukt der Nutztiere, somit erfordert die Brillenherstellung weder Tötung noch Verletzung der Tiere. Da z.B. der asiatische Wasserbüffel als Haustier gehalten wird, ist die Verwendung der Hörner mehr als nur ein lukratives Geschäft.“